Vor ein paar Wochen duften wir ein tolles Interview mit Helena von Atelier MaiLena Bridal Concept Store in Fürth führen. Es ging um ihre Geschichte, um die Brautmode allgemein und den Trendverlauf der letzten Jahre.

Die Geschichte

Schon in ihren jungen Jahren wusste Helena, dass ihr Herz für Mode schlägt. Ihre Oma hat ihr damals gezeigt, wie man mit einer handangetriebenen Nähmaschine näht und ihr alte Kleidungsstücke zum Üben gegeben. In der 7. Klasse hat sie angefangen sich selbst und ihren Freundinnen Kleidung zu nähen. Man merkt: Es liegt ihr im Blut. Nach diesen Anfängen hat Helena Modedesign studiert und 2004 ihr erstes Maßatelier gegründet. Dort fertigte sie Braut- und Eventmode an. Da sich maßgeschneiderte Mode oftmals nur ein kleiner Kundenstamm leisten kann, wurde das Sortiment mit Braut- und Eventmode erweitert, die dann an die Kundenmaße genau angepasst wurde. Das Geschäft ist stetig gewachsen, neben der Maßanfertigung und eigener Kollektion sind auch Brautkleider und Brautaccessoires von namhaften Brautmodelabels und Designer dazugekommen.  Nach ein paar Umzügen ist der heutige Bridal Concept Store entstanden, der sich auf die Braut und all das, was das Brautherz begehrt, spezialisiert hatte.

Nun erstrahlt das rosa angehauchte Atelier in voller Pracht und man kann bezaubernde Brautmode bewundern. Das Tolle ist, dass sie eine hauseigene Schneiderei besitzt. Das heißt, ihr müsst nicht noch nach einem Schneider suchen, der eure Wünsche in die Tat umsetzt, sondern könnt direkt vor Ort alles besprechen und ändern lassen. „Nach dem Kauf eines Kleides kommt der meiste Zeitaufwand“ erklärt uns Helena. Es wird abgesteckt, von der Schneiderin angepasst, daraufhin muss man noch einmal zur Anprobe erscheinen, die letzten Änderungen werden durchgeführt und zum Schluss kommt die Finale Anprobe.

Die Liebe zur Arbeit

Was Helena an ihrer Arbeit und an Hochzeiten so fasziniert? „Ich arbeite gerne mit glücklichen Menschen zusammen. Wenn die Frau strahlt, dann macht das automatisch auch mich glücklich. Es ist ein besonderer, wenn gar der wichtigste, Tag im Leben einer Frau und ich helfe ihr dabei, diesen besonders zu machen.“ antwortet sie. Helena hat sich auch nicht nur auf einen Stil spezialisiert. Bei ihr findet ihr von allem etwas und könnt jede Stilrichtung ausprobieren, bis ihr DAS Kleid gefunden habt.

Nach der Frage, ob sie ein Lieblingskleid hat, muss sie erst einmal überlegen. Daraufhin erklärt sie, dass jedes Modell sorgfältig ausgesucht worden ist und sie alle ihre Kleider liebt. Sie steht hinter jedem Kleid, das in ihrem Brautmodegeschäft zu finden ist. Da sie die Kleider anbietet, achtet sie bei jedem darauf, dass es zu ihr und ihrem Geschäft passt. Die beliebteste Form, die die meisten Bräute wählen, ist die A-Linie in unterschiedlichsten Stilen und Arten. Ob im klassischen, Vintage- oder Boho-Stil, mit Spitze, Gürtel, Tattoo-Spitze, schlicht oder reichlich bestickt – A-Linie Kleider sind sehr beliebt und schmeicheln der weiblichen Figur besonders gut. Helena versucht jedoch ein Brautkleid nicht zu oft zu verkaufen, damit nicht zu viele dieses eine, besondere Kleid besitzen und es etwas Besonderes bleibt.

Helena ist der Meinung, dass das Brautkleid die Braut umrahmen und nicht erschlagen soll. Es muss die Persönlichkeit unterstreichen und das versucht sie täglich in ihrem Brautmodegeschäft umzusetzen. Sie zitiert Coco Chanel und auch wir finden dieses Zitat zutreffend: „Wenn Sie von der Schönheit einer Frau beeindruckt waren, aber Sie sich nicht erinnern können, was sie trug, bedeutet das, dass sie perfekt gekleidet war.“

Die Trends

Die Hochzeitsmode hat sich im Laufe der Jahre gewaltig verändert.

Vor ein paar Jahren haben viele Bräute ziemlich gleich ausgesehen. Heute gibt es fast unendliche Möglichkeiten eigene Individualität zum Ausdruck zu bringen. Die moderne Braut nutzt diese Möglichkeiten und traut ich mehr. Deswegen kann man nicht von einem Trend reden, sondern von vielen Trends – angefangen mit dem minimalistischen Stil über moderne Klassik, Romantik, Vintage und Bohemian bis zu glamourösen und royalen Roben. Der Überbegriff für alles ist – Individuality

Mit was können wir in den kommenden Jahren rechnen? Helena rechnet weiterhin mit leichten, bequemen Kleidern, pastelligen Tönen, Spitze, mehr Transparenz, auch an den Beinen. Außerdem denkt sie, dass der Trend sich zu offenen oder tiefen Rückenausschnitten, verführerischen Cut out Looks und auch Stickereien mit feinen Kristallen und originelle Spaghettiträger-Variationen hin entwickelt.

Wir können euch Atelier MaiLena Bridal Concept wärmstens empfehlen. Ihr Brautmodegeschäft bietet euch eine große Auswahl an und ihr werdet großartig beraten. Beim Interview mit Helena haben wir gleich bemerkt, dass sie weiß, wovon sie spricht und sie ihre Arbeit lebt und liebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autorin: Maike Baumgärtner

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