Unsere liebe Corinne, über deren Arbeit wir schon berichten durften, hat uns nun auch von ihrer Lovestory erzählt. Wir freuen uns euch einen Einblick in diese zu geben.

Ein Kennenlernen mit Schmachtpotential

Corinne und Hagens Kennenlernen gleicht der Story in einem Film oder einem Werbespot. Sie sind sich beim Einkaufen sozusagen vor die Füße gestolpert und das gleich zweimal. Sie dachte die klassische Supermarktwerbung aus dem TV mit der letzten Tiefkühlpizza, nach der ER und SIE gleichzeitig greifen, sei nur fiktiv und nicht real, weil man dem Mann fürs Leben doch nicht im Supermarkt begegnet. Bis sie ihren dann genau dort getroffen hat. „Wir haben uns angesehen und es kam mir vor wie ein Zeitraffer. Doch niemand von uns beiden hat sich getraut, den anderen anzusprechen.“ erzählt uns Corinne.

Am nächsten Morgen hatte sie eine sehr charmante Nachricht in ihrem Facebook-Postfach. Von ihm. Es stellte sich heraus, dass er genau der Typ war, der ihr ein paar Wochen zuvor eine Freundschaftsanfrage bei Facebook geschickt hat. Sie kannte ihn zwar nicht, angenommen hat sie die Anfrage trotzdem… sein Profilbild sah nämlich ziemlich nett aus. 😉

„Was für ein glücklicher Zufall“ dachte sie sich. Und da konnte Corinne nicht anders, als sich mit ihm zu verabreden. Das war am Ostersonntag 2014. „Er kam mit einem großen Schokohasen in mein Leben und ist geblieben.“ sagt sie. Unsere Reaktion: OH MEIN GOTT WIE SÜß! So eine Geschichte wünscht sich doch jede Frau! Man sieht sich an, die Zeit bleibt stehen, er meldet sich daraufhin UND bringt zum ersten Date Schokolade mit. Das hat Hagen wirklich wie aus dem Lehrbuch gemeistert.

Der Antrag

Nach dieser Geschichte interessiert uns natürlich wie, wann und wo der Antrag stattfand. Dieser kam ziemlich unerwartet am 28. November 2015 an Corinnes 30. Geburtstag um 0 Uhr. Sie war fest davon überzeugt, dass sie ihr Geburtstagsgeschenk bekommt und mit einem Glas Crémant darauf anstoßen. Als er dann auf die Knie ging, ihre Beziehung Revue passieren ließ und die vielen süßen Dinge zu ihr sagte, kam ihr das alles etwas übertrieben für ein Geburtstagsgeschenk vor. Nach und nach wurde Corinne klar, dass der Inhalt der Schatulle, die er aus seiner Hosentasche zog, rein garnichts mit ihrem Geburtstag zu tun hatte. Umso mehr hat sie sich gefreut, als er ihr die Frage der Fragen stellte und einen wunderschönen Verlobungsring angesteckt hat. Es folgten Luftsprünge, Tränen und ihr Kreislauf, der vor lauter Aufregung schlappmachte. Zum Glück hatten sie etwas zum Anstoßen. Danach war alles wieder gut.

20 Monate Planungsphase

Nach dem Antrag begann Corinne direkt damit, die Hochzeit zu planen. Insgesamt 20 Monate, in die sie viel Liebe, Herzblut und Zeit gesteckt hat. Und natürlich auch Geld. Den finanziellen Faktor einer Hochzeit darf man schließlich nicht vergessen. Sie erzählt uns: „Mein Mann hat mich bei allem unterstützt, die Ideen kamen aber von mir. Er hat alles mehr oder weniger nur noch am Ende abgesegnet, so wie die meisten Männer. Ich habe ein sehr detailliertes Hochzeitskonzept für unsere Hochzeit und die Trauzeremonie entworfen. Mit der Umsetzung der einzelnen Elemente habe ich aber Profis beauftragt, denen ich detailgenau erklärt habe, wie wir uns unsere Hochzeit vorstellen.“ Für die großen Positionen wie Kulinarik, Floristik, Deko, Haare & Make-up, Torte, Fotos, Video, Musik etc. haben sie die Dienstleister ihres Vertrauens engagiert. Die richtige Wahl der Dienstleister ist hier natürlich das A & O. Sie findet es wichtig, dass das Brautpaar Gast auf seinem eigenen Fest ist und sich nicht selbst um alles kümmern muss. Schließlich kommt dieser Tag nie wieder und da sollte das Brautpaar jede Sekunde entspannt genießen können. Text und Layout für die Papeterie hat Corinne selbst gestaltet. Ebenso das ein oder andere Schleifchen für die Deko.

Auf unsere Frage welchen Stil sie gewählt haben erklärt uns Corinne, dass sie und ihr Mann sehr unkonventionell sind und ihre ganz eigenen Vorstellungen von der Hochzeit hatten. Sie wollten eine freie Trauung in einer modernen Feier-Location und idyllischer Umgebung. Außerdem wollte sie an diesem Tag Prinzessin sein, mit viel Liebe zum Detail und einem Meer an Blumen. So wurde es eine moderne Märchenhochzeit in Weiß- und Rosétönen in der gläsernen Location des Cloef Atriums, direkt an der traumhaften Saarschleife gelegen.

Und was darf bei der Hochzeitsplanung auf keinen Fall fehlen? Die Brautkleidanprobe natürlich! Corinnes Kleid ist von Avinia in Landau. Schon als Kind wollte sie immer ein Brautkleid von Pronovias tragen. Und diesen Wunsch hat sie sich erfüllt. 😊 Insgesamt fünf Kleider hat sie anprobiert… und als sie letztendlich IHR Kleid anzog wusste sie sofort: „Das ist es. Das ist mein Kleid.“ Danach wollte sie kein anderes mehr anziehen.

The big day

Nun kommen wir zum großen Tag. Die standesamtliche Hochzeit fand am 21. Juli 2017 im Rosengarten von Schloss Hausen statt. Die freie Trauung mit anschließender Feier einen Tag später, am 22. Juli 2017, im Cloef Atrium in Mettlach mit etwa 80 Personen.

Jede Braut wird von uns über ihre Gefühlslage am Hochzeitstag ausgefragt. Corinne antwortet uns auf diese Fragen wie folgt: „So lange haben wir diesen Tag geplant und dann war er plötzlich da. Und das Gefühl ist kaum in Worte zu fassen. Der Moment, als ich mit Hilfe meiner Trauzeugin in mein Kleid geschlüpft bin und meine Mama anfing zu weinen. Und der Moment, als mich mein Papa vorne meinem Mann übergeben hat… so überwältigt habe ich die beiden noch nie erlebt. Anspannung. Kribbeln im Bauch. Freudentränen und Lachen im Wechsel. Alles ist so unwirklich. Und dann, nach dem Ja-Wort, fiel irgendwie alles ab und wir haben uns einfach nur gefreut, den Tag genossen und waren glücklich.“ Bei den Beiden verlief auch alles nach Plan und sie hat auch einen kleinen Rat für Paare, bei denen das nicht der Fall ist: Selbst, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft, sollte man die Ruhe bewahren. Manchmal sind es gerade die nicht so perfekten Dinge, die auf ihre eigene Art und Weise liebenswert sind und an die man sich später gerne erinnert.

Tipps von Braut an bride to be‘s

Einen Tipp für die allgemeine Hochzeitsplanung hat sie auch für euch: Rechtzeitig anfangen. Einen kühlen Kopf bewahren. Nur die Gäste einladen, mit denen man gerne Zeit verbringt. – Und wer sich entspannt zurücklehnen und nichts dem Zufall überlassen möchte, der sollte eine professionelle Hochzeitsplanerin engagieren.

Die Fotos sind übrigens von Frank Martini Photography.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autorin: Maike Baumgärtner

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