Es ist wieder einmal Zeit für eine neue Lovestory. Genau diese Geschichten sind es nämlich, die unser Herz erwärmen. Heute geht es um Jannika und Sebastian. Vor ungefähr 12 Jahren haben sie sich im gemeinsamen Handballverein kennengelernt und nun am 30.05.2018 beim Standesamt und am 09.06.2018 bei einer kirchlichen Trauung, mit anschließender Feier in einer Herrenscheune, das Ja-Wort gegeben.

„Basti hatte alles wunderbar durchdacht; (…) Allerdings habe ich ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht“

Worauf wir bei jedem Brautpaar gespannt sind ist, wie der Antrag ablief. Wir finden, dass es die Persönlichkeit des Paares widerspiegelt. Manche lieben es vor vielen Menschen die Frage aller Fragen gestellt zu bekommen und andere genießen dabei die Zweisamkeit.

Bei den Beiden fand alles im Skiurlaub in Flachau statt. „Basti hatte alles wunderbar durchdacht; am letzten Abend wollten wir nach einem Candle-Light Dinner in einer Hütte mit dem Schlitten den Berg herunterfahren und genau dort wollte er mich dann fragen. Allerdings habe ich ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht und lag mit Fieber im Bett. Ich konnte mich nachmittags zum ersten Mal aufraffen, um am Tisch einen Tee zu trinken und da hat er sich dann spontan neben mich gekniet und die Frage gestellt. Es war trotz allem superromantisch!“ erzählt Jannika.

Die Vorbereitungen mit vielen DIY

Die Vorbereitungen starteten sie kurz nach dem Antrag mit der Location-Suche. Hat man die passende Location gefunden, weiß man welcher Stil zu dieser passt und kann mit dem Deko-Konzept weitermachen. Bei Jannika und Sebastian war durch die urige Herrenscheune vom Schloss Laubach schnell klar, dass es der Vintage-Stil sein muss. Nachdem diese zwei Punkte geklärt waren, wurden DJ, Band und Fotografin gebucht. Das Hochzeitskleid vom Haus der Mode in Wetzlar hat sie im Oktober gekauft, nachdem sie noch 4 weitere anprobiert hatte, aber keines mit dem Ersten mithalten konnte. Kurz vor der Hochzeit kamen dann die Details wie Blumen, Buffet etc. Bei der Deko war alles in eigen Regie erstellt. Außer natürlich die Blumen, diese kamen von Petronella in Gießen. Jannika liebt es zu dekorieren und zu basteln und deshalb kam für sie auch kein Dienstleister in Frage, der sich um das alles kümmert. Die Scheune war ab Freitag gebucht, deswegen konnten sie am Vortag der Hochzeit alles in Ruhe dekorieren und schmücken.

Ihr fragt euch woher sie die Ideen hatte? Ursprünglich von Pinterest. Erst später hat sie die große Hochzeitsbloggerszene auf Instagram entdeckt. Dort hat sie sich austauschen können und viele weitere Inspirationen gesammelt und wertvolle Tipps erhalten. 😊

Der perfekte Tag

Nach dem großen Polterabend mit 300 Gästen feierten 130 Personen mit Jannika und Sebastian den, bis jetzt schönsten Tag ihres Lebens. Haare und Make-Up hat eine sehr gute, alte Freundin von Jannika gezaubert, die extra aus München nach Wetzlar angereist ist. Bei der Feier spielte bis 1 Uhr die Band Flo und Chris, daraufhin heizte ein befreundeter DJ ein.

Bei Jannika und Sebastian ist zum Glück alles nach Plan verlaufen. Aber auch wenn bei euch irgendetwas schiefläuft, ist das KEIN Weltuntergang, liebe Mädels. Genießt einfach jede Sekunde!

Sebastian hat am Tag vor der Hochzeit bei seinen Eltern übernachtet und Jannika mit einer Trauzeugin bei sich zu Hause. Am Morgen hat sie mit ihrer Mama die Kirche geschmückt und daraufhin kamen die Mädels zum Sektfrühstück und schminken zu ihr. Um 15 Uhr waren sie pünktlich in der Kirche, das Wetter war bombastisch und die Feier ging bis 5 Uhr morgens. Da könnte man doch glatt neidisch werden oder? 😊 Das hört sich wirklich nach einem perfekten Hochzeitstag an, den wir jedem von euch wünschen.

Wir fragen Jannika auch, wie ihre Gefühle an diesem besonderen Tag waren: „UNBESCHREIBLICH – Besonders in der Kirche konnten wir kaum fassen, was geschieht. Ich habe eigentlich ununterbrochen vor Freude geweint, das hat sich den ganzen Tag wie ein roter Faden durchgezogen, egal ob bei Glückwünschen, den Auftritten unserer Freunde oder der Hochzeitstorte von meiner Schwieger-Oma.“

Tipps von Braut an bride to be

Natürlich gibt es auch wieder Tipps an alle Bride to be!

Jannikas Tipp an euch: „Ich habe oft gehört, dass ich „zu früh anfange“, „man doch gar nicht alles planen kann“, etc. Ich bin aber der Meinung, dass genau das richtig war. Früh genug alles zu planen, was man planen kann, um die Tage davor und vor allem am Hochzeitstag entspannter sein zu können. Was bei uns Gott sei Dank der Fall war. Was an dem Tag schief läuft, kann sowieso keiner ändern, drüber lachen, freuen, feiern und den Tag genießen!

Und nun macht euch selbst ein Bild dieser Traumhochzeit, die von der Fotografin anna-sophie-photography.de festgehalten wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autorin: Maike Baumgärtner

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